Poetry Slam Linz am Rhein 17.07.2021

Ähm, es ist heute der 01.08.2021 und ich hole gerade die Beiträge zu meinen Tätigkeiten nach, weil, naja, ich hab das schleifen lassen. Hab nämlich einen Hund und statt hier rein zu schreiben, mach ich meistens Sachen mit diesem. Bzw. dieser. Vermutlich werde ich irgendwann mal was zu ihr schreiben, weil sie ist voll niedlich. Also einen eigenen Beitrag.

Lenke ich vom Thema ab?

Würde ich nicht sagen. Denn mit dem Thema hab ich ja noch gar nicht so richtig angefangen gehabt.

Dings. Nein. Linz. Meine Geburtsstädte, -stette, stätte? Ich habe keine Ahnung. Und einen neuen Tab aufmachen um schnell nachzuschauen? Eher unwahrscheinlich. Wir sind hier nicht in der Nachschaustädte. Ach Mist.

Der Abend war in einem mega schön aufgemachten Ambiente. Irgendwelcher Schnickschnack hier irgendwelcher Schnickschnack da.

Mit Schnickschnack sind zum Beispiel Kerzenhalter gemeint. Geil. Tollpatsch Denis + Kerzenhalter.

Es hat nicht gebrannt, wenn ihr das jetzt dachtet!

Alles gut. Zwar bin ich ja auch über Corona immer mal wieder(2 mal oder so) im Livestream online aufgetreten, aber so echtes Publikumsfeeling hatte ich bis zu diesem Auftritt seit letztem Sommer nicht mehr gehabt!

Es gab Kuchen im Backstage

– Zitat von mir, weil ich das nicht unerwähnt lassen wollte

Und genau das merkte ich auch. Ich hatte zwei neue Texte dabei, die ich kurz vorher geschrieben hatte, aber sehr große Panik kurz vor dem Auftritt zwang mich dazu auf einen Text auszuweichen den ich bereits mehrfach vorgelesen hatte. „Augendrehen“ heißt der Text. Tatsächlich hat sich Eva-Lisa den gewünscht, weil ich im Gespräch mit ihr gemint hatte ich fühle mich nicht so wohl mit dem neuen Text und sie meinte, dass die den beim letzten mal super fand.

„Ja geil! Leute mit Talent mögen Sachen von mir“, dachte ich

und: „Alten Text rauskramen und einmal durchlesen“, machte ich

Trotzdem. Hab gelesen wie ein 10 Jähriger, dabei bin ich ja bereits auf dem Niveau eines 12-Jährigen eigentlich… Uuund bin vollkommen zurecht in der Vorrunde rausgeflogen.

Hat mich geärgert, mehr als seit langem. Naja, vielleicht weil ich die letzten male weniger schlecht abgeschnitten hatte. Nunja. Gewonnen hatte dann übrigens besagte Eva-Lisa. Könnte also auch eine Finte gewesen sein um einen starken Konkurrenten auszuschalten. Hehe. Ja ok, das rede ich mir künftig ein!

Mein Highlight an dem Abend war übrigens, dass ich meine Oma und meine Tante noch mal sehen konnte. Hab mich auch noch lange mit ihnen unterhalten. Die Veranstalter dachten schon ich wäre frühzeitig abgedüst. War ich aber gar nicht.

Und weil ich das nicht war, bekam ich dann auch noch Bion-fairtrade-Zitronenkekse, die sehr lecker waren. Ich habe sie alle alleine gegessen.

https://www.linz.de/events/events/20210717/Poetry-Slam_Linz-am-Rhein1/event.html

Augendrehen

Keiner hat jemals jemanden tatsächlich in die Augen geguckt und dann eine aufbäumende Liebe empfunden. Für die meisten hört die Partnerschaftssuche bereits beim auf die Augen gucken auf. Und das ist auch vernünftig. Denn hat man erst mal so ein Auge aufgemacht, kann man bloß noch ein paar Tage drauf gucken, bzw. dann eben rein, bevor eines der folgenden Szenarien eintritt:

1. Jemand verständig die Polizei, weil er nicht verstand was du da tust und dass das evtl. sogar im Einverständnis geschah. Tatütata, kommen sie dann an und dann wird erstmal heiter festgenommen.

2. Teile der Augen verroten sodass diese, ironischer Weise, unansehnlich werden und man bereits Mittwochs schauen muss wie man die jetzt ordentlich entsorgt.

Oder C. Einer mit solchen Haaren und einer etwas großen Nase findet die Augen in Australien bei seinem Selbstfindungstrip. Denkt dann, er wäre die Augen, schreibt dann der Anita eine entsprechenede Postkarte. Ein zweiter stößt hinzu, war aber nur ein britschischer Royal und findet Boygroups gut. Die beiden küssen sich.

Einzige Möglichkeit diesen potentiellen Ausgängen zu entgehen, wäre es, die Augen Beispielsweise in Formaldähyt einzulagern oder sie einzulaminieren. Wichtig ist nur: Luftdicht konserviert.

Aber wer macht sowas? Das wäre doch krank! Nein! So sucht sich keiner seinen Partner oder seine Partnerin oder keine ihre Partnerinn oder ihren Partner aus hier gilt die Subjektivüberprüfung die über den Parameter „Toll“ definiert wird
Ist der Mensch dort toll? ~ Mmmh
Ist der Mensch dort zumindest mal toller als ich ?

Nun ist es also doch so, dass wir jemanden äußerlihc betrachten, dann meist noch die Zähne überprüfen und eventuell mal den Unterboden abklopfen bevor wir sagen: Ja diese Person kann ich jetzt mal anfangen zu Lieben.
Nnnnnhg
Nnnnnnnnnnnngh [das soll das Geräusch sein das man beim neuverlieben macht]

Aber wie kommt es, dass ausgerechnet bei dem mutmaßlich wichtigsten Gefühl was wir so empfinden können, wir ein System entwickeln nach dem wir agieren? Manche sprechen sogar, recht Menschenverachtend im übrigen, von einem „Beuteschema“. Sind wir etwa doch gar nicht so frei von Prinzipien, Vorurteilen und Stereotypen?
Kann man uns etwa, für bestimmte Zwecke, doch moralisch unbedenklich in Schubladen stecken? Da treten dann schonmal solche Fragen auf. Und dann kann man auch noch weiter gehen. Wer bin ich eigentlich?
Wo stehe ich?
Was sind meine Grenzen?
Warum bin ich?

Solche Fragen kann man dann aber auch ganz einfach outsourcen, weil es halt auf einer bestimmten Ebene doch recht schwer zu beantworten wird.
Und Outsourcen bedeutet ja, dass man nun wirklich, wirklich wirklich, ganz arg und dolle keine Lust hat sich damit auch noch selbst auseinander zu setzen.
Ist ja eigentlich ein Begriff aus der Wirtschaft, der rechtfertig, dass wir unseren Müll nach China und Indonesien exportieren.
Aber Outsourcen hat auch seine Schattenseiten.
Schwierige Fragen sind ja auch oft guute Fragen und gute Fragen führen ja oft zu weiteren guten Fragen oder zu mittelguten. Oder sogar zu Antworten!. Da kann man sich dann schnell mal ärgern, wenn man die Frage wieso man Leuten nicht Auf sondern IN die Augen guckt weitergegeben hat und jetzt irgend so ein Rüdiger in Lingualpsychologie promoviert hat mit exakt dieser Fragestellung!

Und da stellt sich doch mir Glatt die Frage: Was ist das für ein Hut Rüdiger? Wo hast du den her, wo hast du diesen schicken Hut her? Ehrlich bin ja selbst kein Hutträger, aber dieser Hut? Oh man, der ist richtig schneidig!
Und dann steht man da, mit den Fäusten ins Becken gestemmt und stellt sich die Fragen auf die jeder irgendwann mal kommt, deren Qualität aber die magische Grenze von 9 längst überschritten haben. Auf jeder Skala!
Woher kommen wir?
Was genau macht die Seele eigentlich aus?
Macht ein Baum der beispielweise im Wald umkippt, berhaupt ein Geräusch wenn da einer nicht richtig zugehört hat?
Gibt es eine endliche Begrenzung des Universums?
Wann kommt Johannes Floehr eigentlich mal nach Trier?
Gibt es mehr als 1 Millionen Ameisen?

Und hat man dann all diese Fragen gestellt, kann man sich einen Tee, einen Kaffee oder einfach nur heißes Wasser genehmigen und zufrieden nickend die Situation resümieren. Und wenn dann Jemand kommt und das zufriedene Nicken als Aufforderung zu einem Gespräch ansieht, dann kann man dieser Person tief auf die Augen blicken und freundlich nachfragen ob es okay wäre auch einmal reinzuschauen. Und ganz vielleicht, wird die Person hoch erfreut sein und nicht nur das Auge, sondern auch noch gleich ihr Herz eröffnen.

>> genug davon! <<

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