Marbol und Peterson

Zum Weihnachtsfest 2017 hatte ich mir was ganz besonderes ausgedacht. Angespornt durch den Deutsch-Unterricht der Berufsschule hatte ich bereits im September 2016 damit angefangen einen Roman zusammen zu basteln. Inspiriert wurde ich stark vom Wahnsinn eines Hörspiels welches ein in der Poetry Slam Szene als Herr Zymny bekannter Mensch geschrieben und es schließlich mit der Hilfe einiger anderen Szenenmitarbeiter vertont hat. Des weiteren konsumierte ich ab Anfang 2017 wunderschön skurrile Geschichten des Künstlers Andy Strauß auf rocketbeans.tv, die er jeden Mittwoch in einer Morgenshow zum besten gab, die mir einfach immer die Lust gaben, weiter an meinem Buch zu arbeiten.

Aber nochmal ausführlich:

Alles begann mit dem Hörspiel Henry Frottey sein erster Fall Teil zwei das Ende der Trilogie, das Meisterwerk des besagten Zymnys and friends. Dieses Objekt der auditiven Zerfickung der Realität hörte ich während einigen Autofahrten mit einem Freund und meiner Schwester. Ich war wirklich angetan davon und begann in meinem Kopf selbst den Gedanken aufzubauen mich fürs schreiben zu interessieren. So etwas dauert bei mir immer ein bisschen.

Wie auf Abruf, begab es sich im Unterricht des Faches Deutsch in der Berufsschule, dass wir uns einen Themenbereich aussuchen durften, den wir im folgenden Halbjahr bearbeiten würden. Die Klasse war sich schnell einig: Poetry Slam wäre doch mal interessant. Es ging zunächst darum Texte zu analysieren, auch die Vortragsweisen, was macht es so besonders, wie bringt der Künstler es rüber?

„Keine Ahnung, aber manche machen Unsinn, das mag ich!“

Uns wurde vorgeschlagen, dass wir uns zum Ende des Themas einmal selbst daran machen könnten einen Text zu schreiben. Jetzt war es soweit, tatsächlich etwa September 2016, ich begann damit die ersten Texte zu bauen. Zu dem Zeitpunkt fing ich dann auch an aus einer Idee eines Textes, die Struktur eines Romanes zu konstruieren. Die ersten drei Kapitel waren schnell gebaut, sodass ich mich schließlich fragen musste ob ich nicht besser einen Fahrplan erstellen sollte, damit ich nicht nach 6 Kapiteln fertig wäre. Das tat ich, eine Meilensteinliste wurde aufgebaut.

Diese sieht ungefähr so aus (Spoilerfrei)

  1. Charaktervorstellung
  2. Mehr Charaktere Vorstellen (Nebencharaktere)
  3. Konflikt darstellen
  4. Chaos
  5. Lösung
  6. Chaos
  7. Lösung
  8. Chaos
  9. Abblende

Entsprechend konnte ich abschätzen, ob ich zu schnell war. Ich hatte mir das Ziel von 300 Seiten gesetzt, herausgekommen sind 270 Seiten Minus 7 Seiten vorne dran.

Die dritte Schreib- und Inspirationsphase kam mit der Einführung von Andy Strauß – moderierten Moin Moins. Hier konnte ich mir jeden Mittwoch Abend fantastisch bekloppt erzählte Geschichten anhören. Dies half mir nicht nur dabei von Januar bis März 2017 fast zwei Drittel der Geschichte zu erstellen, es half auch einiges an Text zu überarbeiten und zu entfernen und so weiter.

Als ich kurz vor Abschluss der Geschichte war, war ich überzeugt, dass ich das Ding bis Weihnachten 2017 fertig haben wollte und ich überreichte den Text an die berühmte Evelyn Pusteblume und die berühmte Ella Flick. Diese beiden Charaktere halfen mir die gröbsten Fehler zu dezimieren, wobei ich ihnen nur drei Monate Zeit gegeben hatte, sodass noch einige grobe Fehler drinnen blieben. Ich könnte behaupten, dass das alles Stilmittel sind. Sind es. Ich arbeite trotzdem daran weitere Fehler zu entfernen.

Was willst du überhaupt sagen?

Ich will mich alles in allem noch einmal bedanken, für all die Inspiration, für den Mut der mir geschenkt worden ist, für die Hilfe die ich bekam. Ich will mich bedanken bei den Menschen die das Ding aus versehen, oder mit Absicht kaufen. Ich bin so dankbar, dass sich die Leute dazu zwingen den Quatsch zu lesen, den ich da verzapft habe und bin glücklich darüber ein Projekt mal bis zu Ende verfolgt zu haben.

Für jeden der Interesse hat findet hier einen Link zu meinem Roman.

>> genug davon! <<

195. Trierer Poetryslam

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