Wir schreiben das Jahr des 27. Februars. Also dieses Jahr des 27. Februars. Also 2021 in diesem konkreten Fall. Es war genau Poetry Slam o’clock. Also ca. 08:00 Uhr weit mehr als ein Nutzer fand sich in einem Raum wieder, der da hieß: feedbeat.io – eine geile kleine Plattform um Liveperformern virtuell etwas zurück geben zu können. Drückt man dort beispielsweise das Applaus Emoji so hört man Klatschen als Auftretender, drückt man die Tomate, so erklingt ein: „Ptt“ ne mehr ein: „Pjtt“, ne oder mehr ein : „Pjlott“ – sowas in der Richtung. Außerdem war auf einer Leinwand vor der Bühne der „Reactionsraum“ dargestellt. Hier konnte man sehen wie viele Zuschauer dem Stream folgten und wer gerade irgend eine Aktion ausführte.
Klar ersetzt es nicht das was einen echten Liveauftritt ausmacht, aber es ist eine Steigerung zu einem stummen Stream…
Was auch immer.
Wir waren also da: drei Poeten und ich,
Insgesamt kamen noch eine Hand voll weitere Leute dazu, die sich um den Ablauf und die Technik kümmerten, es war trotzdem, meines Erachtens, ein richtig guter Abend! Vielleicht liegt es daran, dass ich im Finale war? Keine Ahnung, vielleicht auch weil es mir im Allgemeinen gut geht? Vielleicht, weil ich einen großen Anteil der Zuschauer für mich gewinnen konnte? Vielleicht, weil ich einfach seit Oktober fast nur noch Arbeitskollegen und Haushalt treffen konnte? Vielleicht weil ausversehen?
Puh, Mist, hab jetzt eigentlich schon wieder alles gesagt, vielleicht noch, dass ich bei dem Augendrehen Text noch drei mehr Fragen reingepackt habe, als im Originalen. Bzw. dass es sich dabei um Tweets handelte, genau wie der erste Text im Generellen.
Es handelt sich um eineen Text, den ich zwei Tage vorher aus einigen meiner Tweets von November 2020- Februar 2021 geschrieben habe. Ziel war einen vollkommen absurdes Chaos zu formulieren, dessen einziger roter Faden die Frage nach dem Grund für die Regeln( ursprünglich, die Regeln für den Text – in der fertig Fassung aber dann, die Regeln für alles) gewesen ist.
Hatte das Gefühl, dass meine letzten Texte zu sauber strukturiert waren und ich hatte Sorge, eventuell in ein Muster zu fallen, dass ich dann weiter verfolge, weil die Texte gut ankamen. Und ich möchte ja gar nicht 100 mal den gleichen Text mit verschiedenen Worten haben. Aber auch nicht 100 mal den selben Text mit gleichen Worten… Naja.
Wie gesagt, war das Ganze ein sehr schöner Abend, ich hatte Spaß daran zu sehen, wie einige Spaß an der Sache hatten. Auch noch mal mit anderen Menschen zu sprechen, so in echt mit Augenkontakt, über Themen auf die ICH auch Bock habe…
War einfach alles richtig schön!
Wenn ihr könnt, schaut wo ihr lokale Kulturbetriebe und Künstler unterstützen könnte, wenn ihr keine lokalen Künstler kennt, nehmt welche die nicht lokal sind! Leute, muss ich euch alles erklären, oder was?
Von vorne herein, war es ja klar gewesen. Ich hätte es einfach wissen müssen. Ich meine, die Anzeichen waren klar ersichtlich, alle Lampen drauf gerichtet, es war Glasklar und offensichtlich.
Hatte aber nicht aufgepasst war zu sehr damit beschäftigt, mir die Dinge anzusehen. Habe versucht mir Meinungen über Sachen zu bilden, die ich nie verstanden oder gar gelernt hatte. Einfach nur, damit ich mitreden konnte. Mein Blick war vollkommen im Tunnel. Wie hinter Scheuklappen, fokusiert und absolut eingeschränkt.
Hatte versucht die Unendlichkeit zu begreifen, ich meine Leute ernsthaft? Unendlichkeit ist mega faszinierend und ziemlich VIEL auch, wenn man es mit zum Beispiel nur eins vergleicht. Aber damit nicht genug, unendlich ist halt auch viel mehr als 1000 oder, keine Ahnung, 1.292.293, eine größere Zahl kann ich mir persönlich gar nicht ausdenken z.B. Wobei man sagen muss, dass alle Zahlen gleich hoch sind, wenn man einen entsprechenden Schriftsatz wählt… Und Zeichen generell, hab oft das Gefühl als ob die nur irgendjemand erfunden hat…
Diese Überlegung, sie war von vorne herein zum Scheitern verurteilt, ich bin kein Mathematiker, ich verstehe Dinge nicht wie diese es tun würden, das war im Vorfeld schon ersichtlich, es war vorhersehbar.
Genau wie das Vorstellungsgespräch mit meinem imaginären Freund, ich hätte wissen müssen dass es nur eingebildet war, aber nein wir trafen uns und ich versagte bei jeder Frage, immer und immer wieder… z.B. bei der Frage nach meiner größten Schwäche, ich sagte: Super Nova. Aber das war nicht das was gefordert war, hätte ich eine Minute nachgedacht, hätte ich mich vorbereitet, es wäre eventuell anders ausgegangen.
Das war von vornerein klar gewesen. Das war vorhersehbar es stand bereits in den Sternen geschrieben und auch in meiner Hand drinnen!
Es geht sogar soweit, dass Talentsucher einen großen Bogen um mich machen, sie finden mich einfach nicht gut.
Ich bin nichts besonderes, ich habe genau wie 80% aller Leute keinen Grünen Daumen zum Beispiel, meiner ist.. naja, so ein Rosaton-farbend. Noch ein Beispiel: Ich habe auch keine Laseraugen, zum einen weil ich echt lange gebraucht habe mich für diese Brille zu entscheiden und es echt blöd wäre sie dann zu Lasern, und zum anderen, weil es beim Lesen echt ungünstig ist wenn das Buch wegbrennt.
Oder das Tablett oder dieser Zettel hier! Dann stünde ich jetzt aber doof da.
Kann den Kram doch nicht auswendig, was erwartet ihr denn?
-[abwarten ob laseraugen entshten]
Okay, wollte nur kurz gucken ob ich vielleicht doch jetzt Laseraugen bekomme, zur feier des Tages, aber was sind Tage schon? Am Ende des Tages doch auch bloß Nächte…
Aber das war ja von vornerein klar gewesen. Man kann nicht jeden Tag wie seinen letzten leben, man sollte irgendwas dazwischen wählen, zum Beispiel den 4321ten. Es war ja schon fast prophezien und vorbestimmt, dass ich hier stehe und so verwirrt bin. Dass ich nicht mehr weiß, woran ich glauben oder worüber ich nachdenken sollte steht auf einem andern Blatt.
Ich meine, es wirkt auch alles so schwammig, so sinnlos zusammengehämmert, wer macht da die Regeln? Ich meine Wörter zum Beispiel, da gibt es welche, die klingen ganz doll wie andere aber bedeuten was ganz anderes und andere klingen komplett unterschiedlich, aber bedeuten – bedeuten tun sie das gleiche, ich meine waaaas soll das? Frage ich mich da.
Bzw. wohl eher euch, weil ich meine was sollte es bringen mich selbst etwas zu fragen? Wenn ich die Antwort nicht kenne, kenne ich sie auch nicht wenn ich mich selbst frage und falls doch, hätte ich mir das Fragen auch sparen können, was soll der Quatsch?
Und dann sind da noch Normen usw. wie schräg und gleichzeitig mega geil ist es, dass einige Dinge mega normal sind und andere wiederum nicht? Die Dinge sind doch alle total unterschiedlich, wie soll man da den Überblick behalten? Ich meine wir haben es alle akzeptiert, dass ein nicht näher beannnter Ordner auf einem Computer „unbenannter Ordner“ heißt, obwohl das ja bereits eine Benennung ist. Aber wenn ich mein Kind nach OGLE-2005-BLG-390L b – nämlich OGLE-2005-BLG-390L b nennen will, dann muss ich mich gleich rechtfertigen.
Nicht dass ich das nicht könnte, es geht immerhin um den geilsten Planeten überhaupt, jeder sagt das.
Aber genau wie dieser Planet sich um einen roten Zwerg dreht, drehen wir uns um das eigentliche Thema. Jeder einzelne Satz dieses Textes beherbergt ein Tier. Und keiner Hund es bemerkt, bis jetzt! Egal wie gelandt ihr aufgepasst habt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich euch erst jetzt zieget! Abär und das ist supbär wichtig zu verstehen: „Wir sitzen alle im selben Boot“ aber einige eben noch viel doller als die anderen.
Und genau zu diesem Verständnis müssen wir hinfinden! Das war eigentlich schon von vornerein klar gewesen, ich meine die Anzeichen waren klar ersichtlich, alle Lampen drauf gerichtet usw. Dann hat der Talentsucher von gerade eben, auch endlich mal was zu finden und muss nicht enttäuscht abziehen, wenn er merkt, dass alle unterschiedlich sind und jeder irgendwas kann, aber manche irgendwasse eben gefragter sind als andere. Im ernst, wer definiert sowas denn dauernd?
Aus aktuellem Anlass muss ich noch einmal Partei ergreifen, für die schwächsten in unserer Gesellschaft.
Sie werden unterdrückt, missbraucht, geschubst, herumgeworfen.
Sie werden angegriffen, getreten, bespuckt.
Sie werden angefeindet, missachtet und sogar in Käfige gesperrt.
Dass sie wortwörtlich eine tragende Rolle in unserer Gesellschaft spielen scheint vielen nicht bewusst und so sah ich mich am Mittwoch einmal mehr dazu genötigt, Wort zu ergreifen für diese braven Mitbürger und Mitbürgerinnen. Ich rede natürlich von Steinen und es folgt ein Pamphlet.
„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“, behauptete der Führende Verschwörungstheoretiker Deutschlands, Xaviar Naidoo 2005 unverholen und sorgt dadurch bereits für extremistisches Gedankengut in der Gesellschaft.
Steine sind gut.
Steine sind sogar besser!
Sie sind das Beste was der Menschheit je passiert ist. Sie sind sogar so wichtig, dass das erste für die menschliche Zivilisation relevante Zeitalter nach ihnen benannt worden ist.
Trotzdem, ja trotzdem werden sie seit jeher ausgebeutet und ihr Talent wird verkannt. Nicht selten werden sie gebrochen und in eine der „Gesellschaft ansprechenden Form“ gebracht. Dann werden Sie als Höhlenersatz in Wänden verbaut, bis sie irgendwann ermüden. Oder vom Pilz befallen werden.
Das decken die Krankenkassen nicht einmal ab! Nein, sie lassen Steine nicht mal als Kunden zu, weil sie kein Einkommen hätten.
Aber ist das nicht nur so, weil wir ihre Hilfsbereitschaft ausnutzen? Weil wir sie versklaven? Jeden Tag werde abertausende Steine zu Sand verstümmelt oder zu Schotter.
Massenhaft werden sie in dunklen Containern verfrachtet und als Bodenbelag endgelagert. Da ist kein Fitzel Mitleid in den Augen der Straßenarbeiter.
„Sind halt nur Steine.“, sagte mir mal einer den ich auf die Grausamkeiten aufmerksam gemacht habe.
„Sind halt nur Steine.“, äffte ich ihn nach, als ich die Geschichte meinem besten Freund erzählte. Er tröstete mich als ich einen Nervenzusammenbruch deswegen durchlebte.
Generell werden Steine auch durch Sprichworte in Rollen gezwängt oder sogar diskriminert.
„Herz aus Stein“ – eine negative Eigenschaft, dass man nichts fühlen würde.
„Hart wie Stein“ – wenn jemand unerschütterlich ist.
„Steinreich“ – wenn jemand sehr reich ist.
„steiniger Weg“ – wenn etwas schwer zugänglich ist.
Das sind nur einige Beispiele. Und sie haben alle die Verallgemeinerung gemeinsam. Es gibt auch bei Steinen welche die einen weichen Kern haben oder sich generell in eine harte Personalität reingezwungen fühlen.
Wir müssen Ihnen die Möglichkeit geben, sich frei zu entfalten, jeder Stein ist einzigartig in Form, Zusammensetzung und Charakter!
Stichwort Gabionen – Massensteinhaltung nenn ich das! Wie barbarisch können wir eigentlich sein? Reicht es uns nicht, dass wir die trägen Wesen ohne ihrer Zustimmung stapeln und zusammenspachteln? Nein, jetzt müssen wir ihnen auch noch Käfige umlegen. Damit sie ja niemals so etwas wie Freiheit empfinden können. Die ultimative Demütigung.
Ich hoffe ihr schämt euch alle.
Jeder von uns, selbst ich, wir tun einfach nicht genug für die Rechte der Steine. Wir sehen anteilnahmslos zu, wenn sie zertrümmert und missbraucht werden. Wir verachten sie dafür, dass sie sich in unsere Schuhe verirren wenn wir wandern oder wenn sie durch Frost glatt werden und wir darauf ausrutschen.
Wenn sie unsere Windschutzscheiben zerschlagen. Oder zu locker auf Wegen sind, dass sie unter den Füßen unkontrolliert nachgeben.
Aber dass wir es sind, die ihnen den Lebensraum nehmen.
Aber dass wir es sind die Steinfamilien voneinander trennen und nicht einmal eine Altersvorsorge für sie mit einplanen, das sehen wir nicht.
Ohne Steine gäbe es viele für Menschen relevante Dinge nicht.
Häuser, Wege, Mauern, Brücken
Es gibt nur wenige, die die Relevanz der Steine verstanden haben, es gibt im Steinrecht aktivistische Bands die sich nach Ihnen benennen, Rolling Stones, Queens of the Stoneage um nur einige zu nennen. ..
Nein sie haben sogar ein ganzes Genre nach ihnen benannt. Rock.
Eine Aufforderung zur Awareness.
Achtet auf eure Steine!
Sie werden euch Schützen und euch niemals hintergehen. Zumindest nicht aus Eigeninteresse, denkt da mal drüber nach!
Zeigt Ihnen eure Liebe.
Streichelt oder küsst sie gar, sagt ihnen wie sehr ihr sie braucht, behandelt sie so wie ihr behandelt werden wollt, denkt DA mal drüber nach!
Verteidigt eure Steine!
Leute versuchen sie zu missbrauchen, zu stehlen, sie übers Wasser zuflitschen, es liegt in eurer Macht sie zu schützen, DENKT DA MAL drüber nach!
Ich möchte, dass ihr einfach seht, dass die Relevanz der Steine niemals verfliegen wird und sie ein Mindestmaß an Respekt verdient haben, für das was sie leisten und was ihre Vorfahren geleistet haben.
Und vergesst nicht, der klügste Kopf des letzten Jahrhunderts war selbst Einstein.
Keiner hat jemals jemanden tatsächlich in die Augen geguckt und dann eine aufbäumende Liebe empfunden. Für die meisten hört die Partnerschaftssuche bereits beim auf die Augen gucken auf. Und das ist auch vernünftig. Denn hat man erst mal so ein Auge aufgemacht, kann man bloß noch ein paar Tage drauf gucken, bzw. dann eben rein, bevor eines der folgenden Szenarien eintritt:
1. Jemand verständig die Polizei, weil er nicht verstand was du da tust und dass das evtl. sogar im Einverständnis geschah. Tatütata, kommen sie dann an und dann wird erstmal heiter festgenommen.
2. Teile der Augen verroten sodass diese, ironischer Weise, unansehnlich werden und man bereits Mittwochs schauen muss wie man die jetzt ordentlich entsorgt.
Oder C. Einer mit solchen Haaren und einer etwas großen Nase findet die Augen in Australien bei seinem Selbstfindungstrip. Denkt dann, er wäre die Augen, schreibt dann der Anita eine entsprechenede Postkarte. Ein zweiter stößt hinzu, war aber nur ein britschischer Royal und findet Boygroups gut. Die beiden küssen sich.
Einzige Möglichkeit diesen potentiellen Ausgängen zu entgehen, wäre es, die Augen Beispielsweise in Formaldähyt einzulagern oder sie einzulaminieren. Wichtig ist nur: Luftdicht konserviert.
Aber wer macht sowas? Das wäre doch krank! Nein! So sucht sich keiner seinen Partner oder seine Partnerin oder keine ihre Partnerinn oder ihren Partner aus hier gilt die Subjektivüberprüfung die über den Parameter „Toll“ definiert wird
Ist der Mensch dort toll? ~ Mmmh
Ist der Mensch dort zumindest mal toller als ich ?
Nun ist es also doch so, dass wir jemanden äußerlihc betrachten, dann meist noch die Zähne überprüfen und eventuell mal den Unterboden abklopfen bevor wir sagen: Ja diese Person kann ich jetzt mal anfangen zu Lieben.
Nnnnnhg
Nnnnnnnnnnnngh [das soll das Geräusch sein das man beim neuverlieben macht]
Aber wie kommt es, dass ausgerechnet bei dem mutmaßlich wichtigsten Gefühl was wir so empfinden können, wir ein System entwickeln nach dem wir agieren? Manche sprechen sogar, recht Menschenverachtend im übrigen, von einem „Beuteschema“. Sind wir etwa doch gar nicht so frei von Prinzipien, Vorurteilen und Stereotypen?
Kann man uns etwa, für bestimmte Zwecke, doch moralisch unbedenklich in Schubladen stecken? Da treten dann schonmal solche Fragen auf. Und dann kann man auch noch weiter gehen. Wer bin ich eigentlich?
Wo stehe ich?
Was sind meine Grenzen?
Warum bin ich?
Solche Fragen kann man dann aber auch ganz einfach outsourcen, weil es halt auf einer bestimmten Ebene doch recht schwer zu beantworten wird.
Und Outsourcen bedeutet ja, dass man nun wirklich, wirklich wirklich, ganz arg und dolle keine Lust hat sich damit auch noch selbst auseinander zu setzen.
Ist ja eigentlich ein Begriff aus der Wirtschaft, der rechtfertig, dass wir unseren Müll nach China und Indonesien exportieren.
Aber Outsourcen hat auch seine Schattenseiten.
Schwierige Fragen sind ja auch oft guute Fragen und gute Fragen führen ja oft zu weiteren guten Fragen oder zu mittelguten. Oder sogar zu Antworten!. Da kann man sich dann schnell mal ärgern, wenn man die Frage wieso man Leuten nicht Auf sondern IN die Augen guckt weitergegeben hat und jetzt irgend so ein Rüdiger in Lingualpsychologie promoviert hat mit exakt dieser Fragestellung!
Und da stellt sich doch mir Glatt die Frage: Was ist das für ein Hut Rüdiger? Wo hast du den her, wo hast du diesen schicken Hut her? Ehrlich bin ja selbst kein Hutträger, aber dieser Hut? Oh man, der ist richtig schneidig!
Und dann steht man da, mit den Fäusten ins Becken gestemmt und stellt sich die Fragen auf die jeder irgendwann mal kommt, deren Qualität aber die magische Grenze von 9 längst überschritten haben. Auf jeder Skala!
Woher kommen wir?
Was genau macht die Seele eigentlich aus?
Macht ein Baum der beispielweise im Wald umkippt, berhaupt ein Geräusch wenn da einer nicht richtig zugehört hat?
Gibt es eine endliche Begrenzung des Universums?
Wann kommt Johannes Floehr eigentlich mal nach Trier?
Gibt es mehr als 1 Millionen Ameisen?
Und hat man dann all diese Fragen gestellt, kann man sich einen Tee, einen Kaffee oder einfach nur heißes Wasser genehmigen und zufrieden nickend die Situation resümieren. Und wenn dann Jemand kommt und das zufriedene Nicken als Aufforderung zu einem Gespräch ansieht, dann kann man dieser Person tief auf die Augen blicken und freundlich nachfragen ob es okay wäre auch einmal reinzuschauen. Und ganz vielleicht, wird die Person hoch erfreut sein und nicht nur das Auge, sondern auch noch gleich ihr Herz eröffnen.

X = ...
Y = ...